Über mich

Mein Weg war nie geradlinig.
Vielleicht sehe ich Menschen genau deshalb heute anders.

Ich habe lange geglaubt, ein Lebenslauf müsste irgendwie Sinn ergeben.

Dass man sich entscheidet, seinen Weg findet und ihn dann einfach weitergeht.

Meiner sah anders aus.

Verschiedene Berufe. Zwei Ausbildungen. Immer wieder neue Richtungen. Viel funktionieren. Viel ausprobieren. Und irgendwann die Erkenntnis, dass ein Weg nicht falsch sein muss, nur weil er nicht gerade verläuft.

Heute bin ich Fotografin.

Und rückblickend glaube ich, dass genau diese Umwege einen großen Teil davon ausmachen, wie ich Menschen heute sehe.

Sarah Gewecke
Fotografin für Personal Brands
Sarah Gewecke, Personal Brand Fotografin aus Hannover, im hellen Anzug auf einem runden Sessel
Manchmal sind es die Umwege

Ich musste erst herausfinden, was nicht zu mir passt, um zu verstehen, was wirklich meins ist.

Mein beruflicher Weg begann nicht mit einer Kamera in der Hand.

Ich habe zwei Ausbildungen gemacht, als Hotelfachfrau und als Steuerfachangestellte. Ich habe in unterschiedlichen Bereichen gearbeitet, Verantwortung übernommen und lange versucht, meinen Platz in einer Arbeitswelt zu finden, die auf dem Papier vollkommen vernünftig aussah.

Und ich konnte funktionieren.

Ziemlich gut sogar.

Nur irgendwann reicht funktionieren nicht mehr.

Bei mir kam dieser Punkt mit einem Burnout. Mein Körper hat irgendwann die Entscheidung getroffen, die ich selbst viel zu lange aufgeschoben hatte. Einfach zurück in mein altes Funktionieren wollte und konnte ich nicht mehr.

Ich musste neu herausfinden, was Arbeit für mich eigentlich bedeuten soll. Was zu mir passt. Was mir Energie gibt. Und wie ich leben und arbeiten möchte, wenn nicht mehr nur Erwartungen darüber entscheiden.

Sarah Gewecke sitzt lachend in einer hellen Rundbogennische im Fotostudio

Also begann ich zu suchen. Und diesmal wirklich.

Für meine Passionsfindung verbrachte ich zehn intensive Tage in Berlin. Gemeinsam mit einer kleinen Gruppe ging es nicht darum, möglichst schnell den nächsten vernünftigen Beruf zu finden. Sondern darum herauszufinden, was uns wirklich erfüllt.

Am Anfang hatte ich über 300 Ideen.

Wir sammelten, sortierten, hinterfragten und brachen immer weiter herunter. Bis am Ende zehn Möglichkeiten übrig blieben.

über 300
Ideen
10
Möglichkeiten
1
Passion

Und dann kam der Teil, der für mich entscheidend war:

Ich wollte nicht nur darüber nachdenken, was zu mir passen könnte. Ich wollte fühlen, wie es sich anfühlt, diesen Beruf wirklich zu machen.

Also blieb es nicht bei diesen zehn Ideen. Ich probierte sie tatsächlich aus.

Hundetrainerin war dabei. Webprogrammierung. DJ. Fotografie. Und noch einige andere Möglichkeiten.

Denn etwas kann auf dem Papier perfekt zu dir passen und sich trotzdem nicht richtig anfühlen.

Das kannte ich bereits.

Meine Ausbildung zur Steuerfachangestellten hatte ich damals vor allem gewählt, weil sie mir vernünftige Arbeitszeiten versprach. Eine rationale Entscheidung. Aber keine, die mich wirklich erfüllt hat.

Dieses Mal wollte ich es anders machen.

Ich suchte nicht nach dem Beruf, der auf dem Papier am meisten Sinn ergibt.

Ich suchte nach etwas, das mich in seiner Essenz erfüllt.

Und am Ende blieb die Fotografie.

Nicht, weil sie die vernünftigste Möglichkeit war.

Sondern weil sich dort plötzlich vieles verbunden hat, was schon immer ein Teil von mir war.

Kreativität. Menschen. Geschichten. Beobachten. Stimmungen wahrnehmen. Details sehen, die andere vielleicht übersehen.

Und vor allem:

Menschen etwas in sich selbst zeigen, das sie vorher vielleicht noch gar nicht gesehen haben.

Heute weiß ich deshalb auch, dass mein Weg nicht falsch war, weil er Umwege hatte.

Vielleicht waren genau diese Umwege notwendig, damit ich heute hier bin.

Sarah Gewecke sitzt mit ihrer Kamera im hellen Studio und lacht
Warum ich so fotografiere

Vielleicht fotografiere ich genau deshalb nicht die Version von dir, von der du glaubst, dass sie professionell wirken muss. Sondern die, die längst da ist.

Ich weiß, wie leicht es ist, sich an Vorstellungen davon zu orientieren, wie man sein sollte.

Wie man auftreten sollte. Wie man wirken sollte. Was professionell aussieht. Was andere von einem erwarten.

Und genau das möchte ich vor meiner Kamera nicht reproduzieren.

Wenn du zu mir kommst, musst du keine Rolle spielen.

Du musst nicht wissen, wohin mit deinen Händen. Du musst keine Posen auswendig lernen. Und du musst dich auch nicht plötzlich wie jemand verhalten, der ständig vor einer Kamera steht.

Meine Aufgabe ist es, vorher zu verstehen, wer du bist.

Was deine Marke ausmacht. Welche Menschen du erreichen möchtest. Wie du wahrgenommen werden willst und was sich trotzdem noch nach dir anfühlt.

Deshalb beginnt ein Personal Brand Shooting bei mir nicht mit dem ersten Foto.

Es beginnt viel früher.

Mit Zuhören. Mit Fragen. Mit Strategie. Mit Ideen. Und mit einem Konzept, das nicht irgendeine schöne Bildwelt erschafft, sondern deine.

Denn professionell und persönlich sind für mich keine Gegensätze.

Die stärksten Bilder entstehen für mich dort, wo beides zusammenkommt.

Ganz persönlich

Freiheit bedeutet für mich, mein Leben so leben zu dürfen, wie ich es leben möchte.

Ich liebe das Meer, die Natur und dieses Gefühl, mit dem Camper einfach loszufahren und noch nicht genau wissen zu müssen, wie der nächste Tag aussieht.

Ich spiele Tennis, singe im Auto gerne viel zu laut mit und beschreibe Dinge manchmal mit Geräuschen, wenn mir das passende Wort gerade nicht reicht. Ein Tschu hier, ein Quietschen da. In meinem Kopf ergibt das vollkommen Sinn.

Und dann ist da Pepper.

Morgens mit ihr im Bett zu kuscheln und diese besondere Verbindung zwischen uns zu spüren, gehört für mich zu diesen kleinen Momenten, die eigentlich ziemlich groß sind.

Ich rieche übrigens gerne an Hundepfoten. Für mich riechen sie ein bisschen nach Popcorn.

Und manchmal rieche ich an Peppers Schlappohren und bin für einen kurzen Moment wieder ein Kind.

Denn ihr Geruch erinnert mich an Bero, den Österreichischen Gebirgsschweißhund, mit dem ich aufgewachsen bin. Früher habe ich bei ihm im Körbchen gelegen.

Vielleicht bedeutet Verbundenheit genau das für mich.

Sarah Gewecke schmiegt sich draußen an ihre Hündin Pepper

Sich sicher genug zu fühlen, um einfach man selbst sein zu können.

Und wenn ich darüber nachdenke, ist genau dieses Gefühl auch ein Teil dessen, was ich Menschen vor meiner Kamera geben möchte.

Woran ich glaube

Du musst nicht anders werden, um sichtbar sein zu dürfen.

Ich glaube nicht daran, dass wir uns erst in eine bestimmte Form bringen müssen, um professionell, erfolgreich oder richtig zu wirken.

Nicht vor der Kamera. Und eigentlich auch sonst nirgendwo.

Für mich bedeutet Freiheit, mein Leben so leben zu dürfen, wie ich es leben möchte.

Ich möchte nicht darüber bestimmen, wie andere ihr Leben führen. Jeder Mensch darf seinen eigenen Weg wählen, seine eigenen Entscheidungen treffen und anders leben als ich.

Und genau diese Freiheit wünsche ich mir auch für mich.

Leben und leben lassen. Ohne sich ständig erklären oder in eine Form passen zu müssen.

Vielleicht ist genau deshalb Echtheit für mich so wichtig.

Ich möchte Menschen nicht glatter machen. Nicht perfekter. Nicht angepasster.

Ich möchte Raum dafür schaffen, dass Persönlichkeit sichtbar werden darf.

Mit den leisen Seiten genauso wie mit den lauten. Mit Stärke, Unsicherheit, Ecken, Eigenheiten und all dem, was einen Menschen unverwechselbar macht.

Denn für mich entsteht Verbindung nicht durch Perfektion.

Sie entsteht dort, wo wir aufhören, eine Rolle zu spielen.

Und genau das möchte ich auch in meiner Arbeit spürbar machen.

Künstlerische Fotografie

Manche Geschichten fotografiere ich nicht für Marken. Sondern weil ich finde, dass sie gesehen werden müssen.

Neben meiner Arbeit als Personal Brand Fotografin verfolge ich ein künstlerisches Langzeitprojekt, das mir persönlich sehr wichtig ist.

Krank durchs System beschäftigt sich mit psychischen Erkrankungen und mit einem System, in dem Menschen Unterstützung suchen und sich dabei trotzdem immer wieder unverstanden, übersehen oder allein gelassen fühlen können.

Mit meiner künstlerischen Fotografie möchte ich Themen sichtbar machen, über die noch immer zu wenig gesprochen wird.

Ich möchte dazu beitragen, dass psychische Erkrankungen weniger stigmatisiert werden. Dass wir hinschauen, statt wegzusehen. Und dass Menschen nicht auf eine Erkrankung reduziert werden.

Denn auch hier geht es für mich am Ende um etwas, das sich durch meine gesamte Arbeit zieht:

Menschen wirklich zu sehen.

Vielleicht passt es ja

Genug über mich. Jetzt bin ich neugierig auf dich.

Wenn du dir Bilder wünschst, die nicht irgendeine professionelle Version von dir zeigen, sondern deine Persönlichkeit, deine Geschichte und das, wofür du stehst, dann lass uns kennenlernen.

Du musst noch nicht genau wissen, wie dein Shooting aussehen soll.

Das finden wir gemeinsam heraus.